Selten Dämlich | Das Ein-Mann-Social-Network

Sven K. – The Artist Formerly Known2026-06-05T01:02:51+02:00
  • Vom 29. Oktober 20122266 Mal gelesenKategorien: Fotos0 Kommentare on Loza
    Vom 29. Oktober 20120 Kommentare on Loza

  • Vom 24. März 20092881 Mal gelesenKategorien: Gelesen & Gehört4 Kommentare on Das erspart jede weitere Werbung.

    Ich liebe Pizzataxi-Reklame. Ich liebe Menschen, die nichts wirklich können, das aber sehr laut anpreisen und betreiben. Nein wirklich. Pizzalieferservices sind die Ikonen der Zeit. Wegelagernde Inkompetenz, deren Werbung deutlich anzusehen ist, dass sie nichts anderes im Schilde führt, als aus Teig und Benzin Kohle zu machen. Diese Werbeslogans auf ihren immergleichen Faltblättern, ich lese „Steinofen gebacken“. Was rauchen die? Warum backen die ihren Ofen? Und ich lese auch (sic!) „Werbung ist nicht unsere Stärke Aber Pizza“, ein Wortkonglomerat, ganz nah an „Die Krise ist keine Kulisse für Schaukämpfe“.

    Natürlich lasse ich trotzdem keine Pizza kommen. Ich kaufe generell nicht bei Menschen die sogenannte lustige dicke Kochfiguren auf ihre Prospekte drucken lassen, und das tun sie alle. Neben Pilzpiktogrammen und lachenden Fischen lungern sie herum, diese grenzebilen gezeichnete Fettsäcke mit Kochmütze, die eine Pizza halten oder, auch beliebt, sie just aus dem Ofen ziehen und dabei glotzen als bekämen sie gerade einen geblasen. Nein, nein, nein. Kauf ich nicht.

    Und wenn sie zehnmal ihren Steinofen backen.

  • Vom 27. März 20152192 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on Neues aus Demagogistan

    Wie BILD das Bild von Andreas Lubitz zeigt, aber beschließt, es nicht zu verstehen.

    Wir haben es mit einem Mann aus der Mitte unserer Gesellschaft zu tun, der als Figur des Grauens, als bisher größter deutscher Verbrecher des (jungen) 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen wird. BILD

    Bullshit, BILD. Wenn Kranke in Positionen rücken, in denen es in der Natur ihrer Krankheit liegt, dass sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere eine Gefahr sind, dann ist nicht der Kranke der Verbrecher, sondern wer auch immer dafür verantwortlich ist, dass der Kranke in diese Position gelangen konnte.

    Ein Verbrechen vielleicht, grob fahrlässing in jedem Fall ist es, wenn psychologische Eignungstests für Piloten unzureichend sind, ein Verbrechen vielleicht, grob fahrlässing in jedem Fall ist es, wenn die in großen Teilen der Luftfahrtwelt bereits übliche Regel, welche vorschreibt, dass immer zwei Personen im Cockpit sein müssen, nicht gilt und wenn all das begünstigt, dass ein psychisch Kranker seine Krankschreibung zerreißen, als Copilot in ein Linienflugzeug steigen, den Piloten aus der Kanzel aussperren und sich mit 149 anderen Menschen ungespitzt in einen Berg fliegen kann.

    So sieht das aus, BILD. Und Du weißt es. Klingt aber natürlich nicht so gut wie demagogisch-pathetisches Gefasel vom größten Verbrecher des 21. Jahrhunderts, klar.

  • Vom 20. Februar 20181614 Mal gelesenKategorien: Da draußen0 Kommentare on
    Vom 20. Februar 20180 Kommentare on

    Immer wieder bizarr, wenn Krankenhäuser gegenüber Friedhöfen liegen …

  • Vom 21. Februar 20092299 Mal gelesenKategorien: FernsehenSchlagwörter: 1 Kommentar on Traumschiff Enterprise
    Vom 21. Februar 20091 Kommentar on Traumschiff EnterpriseSchlagwörter:

    1994 war der Schauspieler Patrick Stewart Gastgeber der Mutter aller Comedyshows: Saturday Night Live. Schon in seinem Standup-Monolog bewies er Exzellenz in Sachen Selbstironie. Als er dann auch noch in einem Sketch seinen Part als Enterprise-Captain Jean-Luc Picard aufnahm und seine Paraderolle in kurzen Hosen als Kapitän des „Traumschiff Enterprise“ parodierte, flogen ihm die Herzen des Publikums zu. Das „Traumschiff“ heißt in Amerika „Love Boat“ und natürlich ist das erfolgreiche deutsche Format nur die wiedergekäute Grütze des amerikanischen Originals. Aber das nur am Rande. Film ab.

  • Vom 22. März 20151071 Mal gelesenKategorien: Allgemein0 Kommentare on Schöne Sachen entstehen.
  • Vom 27. März 20155095 Mal gelesenKategorien: Essen & Trinken2 Kommentare on Der Fragebogen der Bildungstrinker

    Bei Mek gefunden, dieser Fragebogen. Ui, den beantworte ich jetzt auch mal. Und Dir lieber Mek, danke für das Kompliment hier in Deinen Antworten versteckt. Meine Antworten seien dann auch zuerst mal Dir gewidmet – und dann dem Rest der elektrischen Leserschaft. Chin!

    1. Was ist dein liebster Drink?
      • Ich habe keinen „Immer-Drink“. Im großen und ganzen mag ich es durchaus gern hochprozentig aber nicht (immer) so, dass der Alkohol einen wie ein ganz linker Haken in den Clubsessel haut.
      • Ich mag es fruchtig, aber nicht die prollige Süße von Strandbar-Mai-Tais und Club-Schlüpferstürmern, die der Sohn Sex on the bitch ausspricht. So mag ich den Gimlet, gebe Gin und Lime Juice aber immer noch einen Dash frisch gepresster Limette bei. Ich ziehe den Gin Fizz dem Collins vor und Gin Tonic mit Tanqueray liebe ich mit Limette, mit Hendrick’s dagegen mit Gurke. Mit 12 Monkeys und Alexander von Eisenhart Rothe’s Ibiza-Gin trinke ich den Gin Tonic am liebsten ohne Tonic. Mit meiner Frau trinke ich gern Negronis, denn wir lieben auch Campari.
      • Ansonsten geht nichts über ein eiskaltes herbes Pils oder ein blondes Leffe, wenn ich richtig durstig bin. Oder eine große Flasche Wasser in einem Zug unter mediterraner Sonne. Ja, es ist wohl das: mein liebster Drink ist immer der, den ich durstig trinke.
    2. Wann hast du das erste mal Alkohol getrunken?
      • Irgendwann mit sechzehn, siebzehn. Ein halbes Glas Rotwein. War sofort hackedicht und fand es lustig, wie sich alles drehte. Es war so eine „meine Eltern sind übers Wochenende weg, kommt alle, wir feiern bei mir“-Party. Ich unterhielt mich, sitzend auf einer dieser freischwebenden Mahagoni-Eigenheimtreppen, die man damals so hatte, in lallender Bedeutungstrunkenheit mit einem Kumpel aus der Klasse über das pro und contra der Kriegsdienstverweigerung.
    3. Welchen Drink hast du am meisten bereut?
      • Eine halbe Flasche Raki bei und mit Hasan im Kölner Simrock’s 1997. Ich war danach drei Tage krank. Aber die Nacht war schön. Wir saßen an der Theke, er dahinter, ich davor, waren die letzten, denn setzt sich mit der Flasche zu mir. Bogartesk. Wir schauen durch die offene Tür auf die Straße raus, draußen knallte, hell erleuchtet von der weißen Straßenbeleuchtung, ein Gewitter samt nichtendenwollendem Platzregen auf den sommerheißen Asphalt und wir redeten im Atem dieser Trunkenheiten, in dem man sich die ganze Welt und das Universum gleich mit erklärt. Für diese Räusche gilt die Faustregel: wenn Du denkst „och die Flasche kann noch, ich fühl‘ mich so gut, DIESMAL bekomm ich bestimmt keinen Kater“, dann bekommst Du ganz sicher einen Kater. Wie gesagt: ich war drei Tage wirklich krank; am zweiten Tag konnte ich das Bett wieder verlassen und Raki trink ich seitdem nicht mehr. Außer vielleicht, wenn Hasan fragt. Aber der hat ja den Laden dichtgemacht und arbeitet als wieder als Schneider.
    4. Bar oder Kneipe?
      • Früher Kneipe, exzessiv – oft gehörte ich als trinkender Zeichner zum Inventar. Heute habe ich eine gut ausgestattete Hausbar. Ansonsten heutzutage auch beim Rausgehen: Bar. Gern so entspannt wie in Kneipen, was ich aber leider selten finde, denn es gibt in Deutschland keine Barkultur, die es erlaubt, sich so entspannt durch eine Cocktailkarte zu trinken, wie man hierzulande in Kneipen Bierfässer leersäuft. Und wenn es sie gibt, dann selten ohne Snobismus oder die komplette Unkultur von Menschen, um deren Intelligenz und soziale Kompetenz es umgekehrt proportional zum gut gefüllten Geldbeutel bestellt ist. Deswegen trinke ich gern zuhause. Mit meiner Frau und meinen Freunden. Mit Stil und mit Wonne. Ach ja: beim Rausgehen muss meine Bar rauchfrei sein, ich ertrage keinen Qualm mehr, seit ich nicht mehr rauche mit Wonne ein sehr militanter Nichtraucher. Aber rauchfrei ist auch wirklich ganz großartig, denn man muss beim Trinken gar nicht rauchen, das ist genauso ein Gerücht wie das mit der Zigarette nach dem Essen oder dem Sex – das ist eine sehr entspannende Erfahrung nach jahrelangem eigenem Gerauche.
    5. Champagner oder Schaumwein?
      • Ein Crémant aus dem Elsass ist immer ein Vergnügen. Und die Veuve Clicquot für Weihnachten, Geburtstag und Silvester.
    6. Mit wem würdest du gerne trinken?
      • Draußen? Mal wieder mit Edith und Pascual am Piratabus auf Formentera ein San Miguel. Sonst? Mit meiner Frau abends den Aperitif. Und viel öfter mit Freunden, die ich so gern beim Essen in der heimischen Bar-Küche betrunken mache.
    7. Bei wem würdest du gerne trinken?
      • Bei Nino im Kölner Schmuck-Kästchen vor 20 Jahren (beide verschwunden). Oder mit Freunden und meiner Frau bei mir.
    8. Wie sieht deine Home Bar aus?
      • Immer differenzierter. Irgendwann stellte ich fest, dass ich mehrere Sorten Gin, Rum und Wodka hatte und mehr Sirupsorten als ein gutsortierter Kindergarten. Irgendwann war eine Schublade des Tiefkühlschranks für Eiswürfel reserviert, irgendwann fing ich an, meine Gläser vorzukühlen.
    9. Beschreib deine Eiswürfel.
      • Sie kommen aus der Maschine in der Wand und sind aus für mich importiertem schottischen Felsquellwasser. Quatsch. Diese Riesen-Säcke der METRO-Hausmarke. Zylindrisch, Loch in der Mitte. Im Tiefkühlschrank, wie gesagt.
    10. Was ist deine Gin-&-Tonic-Empfehlung?
      • Je hochprozentiger desto Limette, je fruchtiger desto Zitrone. Immer sehr kalt und gern mit vielen Eiswürfeln und einem Extra-Dash der jeweiligen Zitrusfrucht im Ballonglas.
    11. Wie bekämpfst du deinen Hangover?
      • Ausschlafen. Und Aspirin. Faustregel: je besser Aspirin schmeckt, desto nötiger hast du es. Ich halte nichts vom Konterbier. Das hängt auch damit zusammen, dass ich eine natürliche Abneigung dagegen habe, wenn es hell ist, Sachen mit Alkohol zu trinken. Außer im Urlaub. Gin Tonic am Pool und Bierchen beim Wochenend-Ausflug in den Spreewald sind okay. Aber ich schweife ab.
  • Vom 16. Juli 20091880 Mal gelesenKategorien: Kultur0 Kommentare on Lustig
    Vom 16. Juli 20090 Kommentare on Lustig

    In Deutschland wird mittlerweile vom Lachen geredet wie von einer gymnastischen Übung. Als sei es Fußball – hier das Leben – laufen laufen, laufen – da das Tor: der Witz. Niemand, nach dem Geheimnis des Witzes gefragt, sagt: „Och, ich weiß nicht, ich erzähle einfach meine Geschichte und dann wird es witzig. Ich weiß nicht wie. Aber es ist lustig.“ Dass der Unterschied zwischen der Witzseite der Fernsehzeitung und dem Humor ist, dass letzterer darauf basiert, dass man die Dinge laufen lässt, dass Humor eben genau die Erholung vom erklären-wollen und erklären-müssen ist und auf Vertrauen und gegenseitiger Zuneigung basiert, das fällt momentan meist unter den Tisch, im Denken und im Tun. Als ließe sich vergessen, dass die schönsten Dinge die sind, die man nicht erklären kann. Aber da zeigt einem die Marketing-Abteilung natürlich einen Vogel. Wahrscheinlich ist der Unterschied zwischen der Witzeseite der Fernsehzeitung und dem Humor wie der zwischen der Liebe und dem Puff. Liebe ist als Handelsware so verlässlich wie ein Strauss Klatschmohn im Blumenladen.

  • Vom 5. September 20112328 Mal gelesenKategorien: Fotos0 Kommentare on Charles Spencer Chaplin, ca. 1916

    Großartig normales Foto des Mitte zwanzigjährigen Charlie Chaplin von dem es sonst nur Bilder im Tramp-Kostüm oder geschniegelte Motive im Ausgeh-Look gibt. Der Fotograf des um 1916 aufgenommenen Fotos ist unbekannt, das Foto befindet sich im Daily-Herald-Archiv des National Media Museum, Bradford, UK.

     

  • David Bowie und Peter Frampton suchen 1987 in Madrid ein Bier und finden einen Container voller Duchamps-Originalen und eine Kachelwand von El Greco. Warum war ich eigentlich an dem Tag in Stockholm im Ballettunterricht? Der großartigste Stunt: Bowie gelingt es trotz tonnenweise Haarspray in den Fönfrisuren eine Zigarette anzuzünden, ohne sich selbst und Peter Frampton wie Weihnachtsbäume abzufackeln.

  • Vom 4. August 20153696 Mal gelesenKategorien: Kultur0 Kommentare on Seriell
    Vom 4. August 20150 Kommentare on Seriell

    Noch drei Independance Day-Filme. Noch drei Star Wars-Filme. Und immer noch und immer mehr Fernsehserien, die horizontales Erzählen weiter treiben als jeder Kinofilm. Kino versucht Fernsehen zu sein und Fernsehen Kino. Ich finde, das Fernsehen schlägt sich besser dabei, denn die Schlagzahl zwischen einzelnen „Folgen“ ist im Kino einfach nicht ausreichend. Zum Beispiel der Star Trek Reboot: keine drei Filme in sechs Jahren hat das Team von J. J. Abrams und Nachfolgern geschafft. In derselben Zeit hat Paramount vor 30 Jahren sieben Seasons „Next Generation“ gedreht, „Deep Space Nine“ und „Voyager“ auf den Weg gebracht und starke Geschichten erzählt anstatt zwischen zwei Episoden jahrelang tief Luft zu holen um es dann mal kurz und heftig blutleer krachen zu lassen.

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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.Unbekannt

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Guten Tag. Mein Name ist Sven K, das Internet ist seit 1996 meine Eckkneipe. Herzlich willkommen.

Guten Tag. Mein Name ist Sven K. Das Internet ist seit 1996 mein Wohnzimmer. Herzlich willkommen.

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