Es bleibt wohl durch Verweise auf diverse Gesetzgebung zu erklären aber nicht zu vermitteln, warum in unserer scheinheiligen Gutmenschenwelt die eine Plastikflasche bepfandet ist und die andere nicht. So hirnrissig, wie die Schaumweinsteuer, die zur Finanzierung von Kaiser Wilhelms Flotte eingeführt und auch nach Kaiserdeutschland einfach weiter kassiert wurde. Wie der „Solidaritätszuschlag“ auf die Steuer, der kurzfristig Kanzler Kohls „blühende Landschaften“ im deutschen Osten finanzieren sollte, und der, mittlerweile mehrfach umgewidmet, einfach weiterkassiert wird.
So hirnrissig wie der kleine digitale Fotoapparat stumm bleiben darf und der vom Aussehen fast identische Fotoapparat, mit dem man telefonieren kann, per Gesetz ein lautes „KLICK!!!“ von sich geben muss.
So ratlos wie mich die profillos erscheinende aktuelle Politikerschar einen angesichts der kommenden Bundestagswahl dastehen lässt, so hirnlos erweist sich mir die von ihnen verwaltete Gesetzgebung. Und die genannten Beispiele sind ja nur aus der Klamaukabteilung.
[ Foto „Cameraphone“ via digg. ]„Der Maat legt Hand an ihre Hüfte
und zwickt sie auch, da sprach sie ‚Au!’.
Doch als er sie dann näher prüfte
rief er ‚Verflucht das ist ja eine Frau’.Jaja des Schleusenwärters blindes Töchterlein
kam statt des Bruders in der Dämmerung.
Jedoch der junge Maat hat es zu spät geahnt,
ja wie gesagt sie war ja noch so jung.“
(Ulrich Roski, Des Schleusenwärters blindes Töchterlein, 1970.)Mit Reinhard Mey ging er in eine Klasse, mit Schobert & Black zog er um die Häuser, wenn er nicht Platten mit ihnen aufnahm. Nebenbei schrieb er Texte für das deutsche Schlager- und Chansonpersonal: Joana tourte mit seiner Verbeugung vor dem französischen Deftig-Dichter François Villon: « Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr – où sont les neiges d’antan ? » wurde ihr Hit.
Er selbst war eher scheu und ein Meister darin, sich zu verstecken: er perfektionierte eine Schreibe, die seine Texte so ziseliert daherkommen ließ wie altes Tafelsilber. Sein Bühnenvortrag war so kontrolliert, dass er manieriert wirken konnte. Er war nicht kumpelig-blödelnd wie Insterburg & Co., nicht lagerfeuer-ostpreussen-verschmitzt wie Schobert und Black und nicht so gutfreundig gewinnend wie Reinhard Mey. Er war ein großer Melancholiker, aber zu verschlossen, um das in seinen Vortrag einzubringen – diese Seite brachten eben Künstler wie Joana auf die Bühne.
Ulrich Roski schrieb ihnen die entsprechenden Texte.
Warum huldigen eigentlich Schwule so oft Frauen? Ich meine, ich habe noch keine Hete erlebt, die schwärmerisch Rosa von Praunheim oder Wally Bockmayer hochhielte. Aber die besten Tittenbilder finde ich nach wie vor auf schwulen Hompages. Und kein heterosexueller Mann hat die Titten von Wuchtbrummen wie Barbara Valentin, Evelyn Künneke oder Montserrat Caballé je so gekost, wie ihre schwulen Busenfreunde. Auf der Hompage von Reiner Calmund dagegen suche ich Schwänze vergebens. Erstaunlich, nicht? Grübel, grübel.
Während Otto Preminger mit Deborah Kerr, David Niven, Jean Seberg und Mylène Demongeot „Bonjour Tristesse“ nach Françoise Sagan (die Charlotte Roche der 1950erjahre) dreht, dreht Peter Graves („Mission Impossible“) das hier:
It Conquered the World (1956)
Nur das Volk solle entscheiden, ob sie herrschen sollten, sagen die Verächter der Demokratie. Sie können sich leider darauf verlassen, dass das Volk in aller Welt gerade mächtig einen an der Waffel hat.
Über 80 % der bei uns Schutzsuchenden kommen aus der Ukraine und aus Syrien. Die durch in diesen Ländern entfesselte Kriege provozierten Flüchtlingswellen stärken in den Gastländern rechte, autokratiefreundliche Dumpfbacken. Dass Deutschland auf dieses zynische Kalkül reinfällt, ist peinlich.
Genug Drink-Rezepte für heute Nacht. Mein Cocktailbuch für @twitkalk und @_PeterRuetten_ , 128 Seiten, gebaut in 10 Tagen. #GesammelteWerke #SchleFaZ @NITRO #Cocktailuch Kommt gut rum, ihr Lieben 🎉
What was sent to the soldier’s wife / From the far-off Russian land? / From Russia he sent her a widow’s veil / For her dead to bewail in her widow’s veilBrecht/Weill: Ballade vom Weib und dem Soldaten
[amazon box="B086Z7X3PV" /]- „Ein Meilenstein für die Kölner Infrastruktur.“
(Fritz Schramma, OB Köln, 2002.)[03. März 2009, 14:01 Uhr – Das Archivgebäude des Kölner Stadtarchivs stürzt ein. Nachdem der 2. Weltkrieg die Stadt das Gesicht kostete ist jetzt das Gedächtnis der Stadt seit dem 10. Jahrhundert unwiederbringlich verloren. Esu jet jitt ett nur in Kölle.]
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
