Selten Dämlich | Das Ein-Mann-Social-Network

Sven K. – Journal2026-09-14T02:38:49+02:00

“I got her the job in The Circus and then she started sleeping with Charlie.”Lita Grey

  • Unglaublich. In den 1970ern zwang mich das humanistische Arndt-Gymnasium Krefeld zu Leibesübungen mit Medizinball tatsächlich in die, wie ich gerade lese, älteste Turnhalle Deutschlands. Dabei bin ich sicher, unser Turnlehrer war älter als die Halle.

    [visual-link-preview encoded=“eyJ0eXBlIjoiZXh0ZXJuYWwiLCJwb3N0IjowLCJwb3N0X2xhYmVsIjoiIiwidXJsIjoiaHR0cHM6Ly93d3cud3ouZGUvbnJ3L2tyZWZlbGQva3VsdHVyL2RpZS1hZWx0ZXN0ZS10dXJuaGFsbGUtZGV1dHNjaGxhbmRzLXN0ZWh0LWluLWtyZWZlbGQtYW4tZGVyLWdhcnRlbnN0cmFzc2VfYWlkLTEyMjY1MzE4OSIsImltYWdlX2lkIjowLCJpbWFnZV91cmwiOiIiLCJ0aXRsZSI6IkFrdHVlbGxlIE5hY2hyaWNodGVuIHwgV2VzdGRldXRzY2hlIFplaXR1bmciLCJzdW1tYXJ5IjoiV2VzdGRldXRzY2hlIFplaXR1bmcg4oCTIE1pdCB1bnNlcmVuIE5ld3Mgc2luZCBTaWUgcnVuZCB1bSBkaWUgVWhyIGd1dCBpbmZvcm1pZXJ0IiwidGVtcGxhdGUiOiJ1c2VfZGVmYXVsdF9mcm9tX3NldHRpbmdzIn0=“]
  • Ein Tag im Leben eines gewissen Zebrastreifens auf der Abbey Road …

    Gefunden in dem Herrn Paulsen sein Kiosk. Den Herrn Paulsen muss ich wohl demnächst zu meinem persönlichen DJ ernennen.

  • OSS 117 : Un philosophe a dit un jour « le mystère des Pyramides, c’est le mystère de la conscience dans laquelle on n’entre pas ».
    Setine : Les pharaons se faisaient enterrer avec leurs serviteurs.
    Moëller : Lorsque l’on meurt, souvent on voudrait que tout s’arrête avec soi.
    OSS 117 : Mais, c’est le cycle même de la vie : lorsque quelqu’un ou quelque chose meurt, quelqu’un ou quelque chose naît ailleurs.
    Setine : Nous tentons d’oublier que nous sommes des animaux, mais la nature nous le rappelle. Parfois cruellement.
    Moëller : Des scientifiques font des expériences sur les mouches drosophiles parce que la structure de leur cerveau est extrêmement proche de la nôtre.
    Setine : Le cheval nous voit plus grand que nous sommes avec son œil déformant. Ce n’est que grâce à cela que nous l’avons domestiqué.
    Moëller : C’est notre œil, notre regard, qui nous dicte notre façon d’agir par rapport aux autres. Mais on peut être myope.
    OSS 117 : L’aveugle ne voit pas, il ressent. Et, paradoxalement, il voit.
    Moëller : Si le chat a la queue verticale, c’est qu’il est en confiance.
    Setine : Le cul-de-jatte a une jambe qui le démange encore.
    OSS 117 : Quand une femme change d’homme, elle change de coiffure.
    Moëller : Il faut laisser pleurer un nourrisson quand il va au lit, sinon on sacralise trop son coucher.
    Raymond Pelletier : Hum… On va boire un verre ou prendre un pot au bar… Hum ? Un p’tit godet là… On retourne au bar ? Tu veux un verre ?OSS 117 Der Spion, der sich liebte

    Zum Mitsprechen:

  • Zweiter Mime: Morgen habe ich einen Funk … Kinderstunde … „Schneewittchen“ … Ich spiele einen Zwerg …
    Erster Mime: Welchen?
    Zweiter Mime: Den vierten …
    Erster Mime: Wie legst du ihn an?
    Zweiter Mime: Hintergründig.

    Helmut Qualtinger und Johann Sklenka in „Der Menschheit Würde ist in Eure Hand gegeben“ aus dem Programm „Hackl vor’m Kreuz“ (1959)

  • Im Weglassen, so sagt man, läge die Kunst. Der irische Künstler und Musiker Dan Walsh hätte sicher eigene Comics zeichnen können. Stattdessen machte er 2008 ein Blog auf und postet dort seidem jeden Tag einen eingescannten Garfield-Comic. Ach ja: nachdem er den gefräßigen Kater daraus entfernt hat. So dass nur noch sein Besitzer Jon in den Kästen herumturnt und nunmehr Selbstgespräche führt. Offensichtlich ist die kreative Fallhöhe dieser Aktion hoch genug, dass das Resultat dieses so dreisten wie genialen Konzepts unter dem Titel „Garfield minus Garfield“ zu Besprechungen im New Yorker, der New York Times, dem Rolling Stone Magazine und der Washington Post sowie, jawoll, einer Buchveröffentlichung führte. Ich… mir fehlen die Worte. Aber es ist auch lustig. Aber mir fehlen die Worte.

  • Cosplay, dieses visuelle Karaoke. Verspeckte Trullas in lächerlichen, schlecht sitzenden Kostümen, die noch die aus Ignoranz geborene Perversion der Travestie beleidigen. Und dann diese Kultur-Schnupperkurse. Kalligrafie-Workshop. Japanisches Kinderschminken. Was für ein unglaublicher Scheiß, der meiner Frau das Kirschblütenfest in den Gärten der Welt in Berlin versaut hat.

  • Die Spotify-Radio-Funktion ist ja superentspannend und überraschend, kurz sehr nett. Wie sehr das sich-verlassen auf industrielle Playlists aber den eigenen Musikgeschmack korrumpiert, einen eigene Vorlieben vergessen lässt, das merke ich, wenn ich iTunes anwerfe und die Playlists aus meiner eigenen Musikbibliothek anwerfe. Das triggert Assoziationen und Erinnerungen, die kein Streamingdienst der Welt mit noch so gewieft programmierten Auto-Playlists je hinkriegen wird. Aber das ist ja auch nicht der Zweck der Übung. Und das ist ein anderes Thema. Weiter mit Musik.

  • Wem zum Teufel soll ich erzählen, was ich gerade mache? Überhaupt, wer bist Du, Internet?

  • „Aus der Geschichte nichts gelernt“ ist der Untertitel der Menschheit – kein Jahrhundert nach zwei Weltkriegen ist die UN ein zahnloser Löwe und Säbelrasseln unter den großen Nationen wieder salonfähig.

    Ob es die Menschen mal schaffen, den Machismo zu ächten und besonders auch aus der Politik zu verbannen? Wir sind zu Liebe, Intelligenz und Kultur fähig und doch geht es immer wieder um Bomben und Raketen und wer am meisten unschuldige Menschen in Geiselhaft nehmen und mit einem Fingerschnippen innerhalb von Minuten völlig unangekündigt umbringen kann. So viel millionen-, milliardenfacher Streß für zu viel Testosteron von Wenigen. Wer auch immer es ist, der Hass und Angst schürt, ist ein Verräter an der Menschheit. Wer es tut, unter Berufung darauf, der jeweils andere habe angefangen, ist nicht besser als die Terroristen, die derzeit als Vorwand dienen, allen möglichen Scheiß anzufangen. Und, jenseits allen Legitimationsgeredes, auch nur daran zu denken, den einzigen bewohnbaren Planeten weit und breit unbewohnbar zu schießen zeugt von unglaublicher Selbstüberschätzung, grenzenloser Überheblichkeit und einer nicht mehr klassifizierbaren Verantwortungslosigkeit. Die Welt der sogenannten Volksvertreter widert mich gerade wieder besonders an. Warum gibt es keinen Regierungsführerschein – ein gewisses geschichtliches Wissen und psychologische Eignung sollten Grundvoraussetzung sein für Staatenlenker.

    PS: Es gibt keine Atomkriegsstrategie. Gab es nicht, als Helmut Schmidt in den 1980ern die Pershing-Raketen nach Deutschland durchwinkte und gibt es heute nicht. Wir können nur vernünftig bleiben oder in einer Arroganz, die die Dinosaurier schamesrot werden ließe, den schönsten aller Planeten in die Luft sprengen. Ganz ohne Meteorit. Der Mensch, des Menschen Wolf. Das Arschloch.

  • … in der Zeit, als Männer noch richtige Männer, Frauen noch richtige Frauen und kleine pelzige Wesen von Alpha Centauri noch richtige kleine pelzige Wesen von Alpha Centauri waren … (Douglas Adams: „Per Anhalter durch die Galaxis“)

Nach oben