Vor Jahren gaukelte mir eine Frau im Chat vor sie sei, bevor sie nunmehr mit dem greisen Peter O’Toole das Bett teile, mit Patrick Stewart zusammen gewesen. Heute twittere ich mit Brent Spiner. Die Zeiten ändern sich.
„Hass ist ein Gift. Und letztendlich vergiftet man sich selbst.“ Anita Lasker-Wallfisch
Ich hab mich immer wieder gefragt, ob das okay sei und warum ich seit Jahren Harald Schmidt geradezu ausblende, wegzappe oder aus dem Weg scrolle, wann immer er mir unterkommt. Jetzt weiß ich warum: Ich erlaube mir kein Urteil über Schmidt persönlich, ich kenne ihn nicht. Ich finde die von ihm als öffentlicher Person immer dominanter zelebrierte Arroganz überhaupt nicht sexy. Im Deutschlandfunk zerreißt er David Letterman ungesehen:
Nach über 30 Jahren Latenight im regulären Fernsehen und einer zweijährigen Pause ist der Showmaster David Letterman zurück. Harald Schmidt hat aber keine Lust auf die neue Show. „Da gucke ich lieber ‚Inspector Barnaby'“, sagt Schmidt.Deutschlandfunk Kultur
Ich werde mir die neue Letterman-Show unbedingt ansehen. Er feiert dort die Tatsache, Freunde zu haben. Und echte Empathie, liebe Mitdeutschen, ist weder eine ansteckende Krankheit, noch etwas, das man der Volksmusik und ihren narzisstischen Humor-Protagonisten überlassen muss oder sollte.
Scanning #Ello also feels a little bit like walking through an artists commune: Look at this piece of wood. Isn’t it beautiful? I carved just a tiny bit of it, but left the nature intact. Let’s just stare at it for a while. Considering Ello was created by artists (and programmers, of course), this isn’t surprising.MASHABLE / Lance Ulanoff : „Ello Is No Facebook Killer“
„Das ist nicht die Raumerstraße“, sagt sie, als wir Crossing Lines schauen. Wenn man es weiß. Allerdings ist das Straßenschild Original Berlin und die Graffitis stimmen in der Anmutung. Barrandov ist so gut wie das Original. Es sei denn man kennt das Ausgangsmaterial. Barrandow ist das Photoshop der Baubühnen. Immer wieder: Wow!
https://www.facebook.com/barrandovstudios
Angela Merkel: „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass in einem Kernkraftwerk schwierige Ereignisse stattfinden, wahrscheinlich eine Kernschmelze. Die Vorgänge werden Deutschland nach menschlichem Ermessen nicht beeinflussen. Sie zeigen aber auch, dass es Kräfte der Natur gibt, vor denen wir machtlos stehen und die von uns immer wieder ein Stück Demut erfordern. Wir sollten Ehrfurcht haben vor der Natur, denn wir wissen, dass wir auch ein Stück weit in Gottes Hand sind.“ (#)
Monika Kappus, FR: „Natürlich sagen die Verantwortlichen nun, Japan und Deutschland sind nicht vergleichbar. Stimmt. Schließlich leben wir hier nicht auf einem tektonisch aufgeladenen Pulverfass. Aber wurde nicht auch den Japanern vorgegaukelt, ihre AKW seien sicher? Und blieb Fukushima-Betreiber Tepco nicht trotz zahlreicher Skandale und Vertuschungsmanöver ein Riesenplayer am japanischen Strommarkt? Wie – da könnten Sie, liebe Lesende, ein Lied aus Deutschland singen, das den gleichen Grundton hat? Ja, dann haben Sie wohl einfach nicht genug Vertrauen, wenn unsere Atomlobby uns den weltweit höchsten Sicherheitsstandard verspricht. Und Sie haben recht mit ihrem Misstrauen. Denn sicher, das zeigen die Bilder aus Japan aufs Drastischste, ist diese Technik nicht zu machen. Todsicher.“ (#)
China will trotz des schweren Atomunfalls in Japan seine Kernkraftförderung vorantreiben, ließ die Regierung über die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua erklären. Das energiehungrige China will bis 2015 Dutzende AKW aus dem Boden stampfen, die zusammen eine Energieleistung von 40 Millionen Kilowatt erreichen sollen. (#)
„Selbstverständlich können wir es uns nicht leisten, aber wenn ich darauf warten will, dass ich mir etwas leisten kann, werde ich nie etwas bekommen.“ Edgar Wallace
Grafik für die SAT.1 WOCHENSHOW (1997) – Danke Markus, für den Scan-Reminder daran, was für beklopttes Zeug ich schon 1997 machte. Als Hommage an die Karten von Goscinny/Uderzo im Asterix übrigens.
”Don’t wait around for your life to happen to you. Find something that makes you happy, and do it. Because everything else is all just background noise.” George Mason, „24“, Season 2.
Gottschalk ging nicht als ein wohlwollender, für den erfolgreichen gemeinsamen Lebensweg dankbarer Senior. Gottschalk ging giftig. Ein Grund sei, „dass ich – und das muss ich wirklich sagen – immer im Fernsehen das gesagt habe, was ich zu Hause auch gesagt habe. Inzwischen rede ich zu Hause anders als im Fernsehen und das ist keine dolle Entwicklung.“ tagesspiegel.de
Gottschalks Nörgelei ist vor allem hypokritisch, wenn einem klar ist, dass man in den öffentlich-rechtlichen Medien noch nie ohne endlose Redaktionssitzungen irgendwas sagen konnte und dass er alles, was er sagt, von einer Pappe abliest, die ihm sein Chefautor geschrieben hat.
Sven K. – JournalSven Knoch2026-09-14T02:38:49+02:00
